uid=acdcadaab0bc36d9841038b15b3b3b77

Schirmherren 2016: Europäisches
Parlament
Rainer Maria
Kardinal Woelki
Kontakt facebook twitter flickr English Version

Mit unseren Händen, aber mit deiner Kraft

Zur Entstehung und Spiritualität der Werke der Nächstenliebe, Arbeit, Erziehung und Kultur in den Benediktinerklöstern Europas.

Am Ursprung des Wirkens der Benediktinerklöster stand das Staunen über die schöpferische Kraft Gottes. Er ist der Urheber von allem, was existiert: Er hat alle Dinge für das Glück des Menschen geschaffen und ruft ihn zu Mitarbeit. Aus der Verbreitung dieses Staunens – und nicht aus einem Machen – ist eine Vielfalt an Werken entstanden, die überraschende Früchte hervorgebracht haben.

Die Ausstellung beleuchtet auf fünfzig Bildtafeln, wie diese Früchte der Gastfreundschaft und Krankenpflege, der Schulbildung und Wissenschaft, der Handschriften und Musik, der Landwirtschaft und des Handwerks als Werk Gottes entstehen konnten. Und sie stellt die Frage nach der spirituellen Identität und Einheit Europas: Wie kann sie wiedergewonnen werden? Wie kann ein Zivilisation der Liebe heute neu entstehen?

„Mit unseren Händen, aber mit Deiner Kraft“ wurde von Mönchen des Benediktinerklosters St. Peter und Paul in Cascinazza bei Mailand zusammengestellt und erstmals 2006 in Italien, ab 2007 in übersetzter Fassung in mehreren Städten in Deutschland gezeigt.

Details

Zeugen einer Gegenwart

Menschen, die Europa ein Gesicht gegeben haben

Auf insgesamt 10 Tafeln erinnert die Ausstellung zunächst an die Patrone Europas, allen voran an den Hl. Benedikt, dessen Leitspruch „quaerere Deum“ eine solche kulturelle Fruchtbarkeit entfaltet hat, dass er als „Architekt des christlichen Europas“ (Ratzinger) angesehen werden kann. Die Heiligen Cyrill und Methodius sowie die Hl. Birgitta von Schweden lenken daraufhin das Augenmerk auf die räumliche Ausdehnung der Evangelisierung Europas. Die Hl. Theresa Benedicta a Cruce (Edith Stein) verweist auf die versöhnende Kraft des Glaubens vor dem Hintergrund der schrecklichsten Tragödie dieses Kontinents im letzten Jahrhundert. Mit der Ernennung all dieser Heiligen zu Patronen Europas machte Papst Johannes Paul II. darauf aufmerksam, dass Europa eine Seele braucht, um seinen geistigen Zusammenhalt zu garantieren.

Details

Euromajdan – die Menschen hinter den Schlagzeilen

Fotoausstellung zu den Ereignissen in der Ukraine

Die politischen Ereignisse in der Ukraine überschlagen sich, ihr Ausgang ist ungewiss. Wir möchten auf dem Rhein-Meeting die menschliche Seite hinter den Schlagzeilen der letzten Wochen sichtbar werden lassen.

Über Zeitungsartikel, Facebook-Beiträge sowie Kontakte zu Ukrainern und Journalisten vor Ort konnten wir hautnah mitverfolgen, wie ein Volk mit großer Opferbereitschaft für seine Freiheit kämpft. Beeindruckt von den Berichten, möchten wir die Menschen vom Majdan zu Wort kommen zu lassen. Sie bezeugen, dass jenseits aller ungelösten politischen Fragen bei minus 20 Grad auf dem Platz, in den Suppenküchen, auf den Krankenstationen und beim Friedensgebet im Kapellen-Zelt bereits kleine Siege errungen wurden, die das Herz vieler dieser Menschen verändert haben.

Können wir als immer stärker wirtschaftsorientierte, aber ernüchterte Europäer wahrnehmen, dass die Ukrainer gerade dabei sind, uns wieder wachzurütteln?

Download

Programm 2014