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Schirmherren 2016: Europäisches
Parlament
Rainer Maria
Kardinal Woelki
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Köln, 06.09.2013

Das Rhein-Meeting.
Das neue Kulturereignis am Rhein

Erstmals findet im kommenden Jahr in Köln das „Rhein-Meeting“ statt. Das erste Treffen soll unter dem Thema „Europa: Identität oder Strategie?“ stehen. Dazu werden am 15. und 16. März 2014 im Maternushaus der Erzdiözese Köln Vorträge, Podiumsdiskussionen und eine Ausstellung stattfinden. Die Veranstaltung steht unter der Schirmherrschaft des Kölner Erzbischofs, Kardinal Joachim Meisner. Veranstalter ist die katholische Bewegung Comunione e Liberazione in Deutschland und die Kulturinitiative e.V.

Dieses neue Veranstaltungsformat steht im Geiste des „Meetings für die Freundschaft unter den Völkern“ von Rimini. Das Treffen in der italienischen Adria-Stadt hat sich seit Anfang der 80er Jahre als Kulturfestival mit inzwischen mehreren Hunderttausend Besuchern pro Jahr etabliert. Im Mittelpunkt stehen nicht theoretische Ansätze, sondern der konkrete Lebens- und Erfahrungshorizont der einzelnen Person.

In diesem Sinn sucht das Rhein-Meeting einen Zugang zur Frage nach der Identität Europas, der über Verträge und Vereinbarungen auf Staats- und Regierungsebene ebenso hinausgeht wie über ein rein politisches oder wirtschaftliches Kalkül oder einen rückwärtsgewandten europäischen „Traditionalismus“.

Soll der Prozess der europäischen Einigung gelingen, dann muss plausibel werden, inwiefern die Verständigung unter den Nationen dem Einzelnen wie der Gesellschaft tatsächlich eine bessere Zukunft ermöglicht. Dazu gilt es den religiösen und kulturellen Reichtum in neuer Weise zu entdecken und die historische Erfahrung in ihrer Tragweite für die Gegenwart ernst zu nehmen. Ist Europa nur das Ergebnis abstrakter Strategien oder erlaubt es ein Modell des Zusammenlebens, das den Wünschen und Anliegen seiner Bürger mehr entspricht?

Die Veranstaltung ist vom Engagement ehrenamtlicher Helfer getragen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Teilnahme ist kostenlos.

Referenten:

  • D. Javier María Prades, Rektor der Madrider Universidad Eclesiástica San Dámaso. Er ist Mitglied der Internationalen Theologenkommission und ist Herausgeber der Zeitschrift „Revista Española de Teología“. Er ist Autor zahlreicher Beiträge zu theologischen, gesellschaftlichen und kulturellen Fragen.
  • Joseph H. H. Weiler, US-Verfassungsrechtler und Europaexperte, Leiter des „Europa-Instituts“ in Florenz. Er ist Professor für internationales Recht und Europarecht an der „New York University School of Law” sowie Leiter des „Jean Monnet Center for International and Regional Economic Law and Justice”. Weilers wissenschaftliches Interesse gilt dem vergleichenden Verfassungsrecht, der europäischen Integration sowie dem internationalen Wirtschaftsrecht und der WTO.
  • John Waters, Publizist und Kolumnist der Irish Times. Er ist Autor mehrerer Bücher, Hörspiele, Bühnenstücke und Song-Texte. John Waters gilt als eine der profiliertesten Stimmen in der irischen Öffentlichkeit. Darauf spezialisiert, “unpopuläre Themen von öffentlichem Interesse anzusprechen“ (eigene Angabe), gilt sein Interesse den aktuellen Entwicklungen in Gesellschaft, Kultur und Politik. Sein dediziert persönlicher Standpunkt, ausgehend von den existentiellen Fragen des Lebens und oft hinterlegt durch das persönliche Zeugnis - beispielsweise in seinen Bestsellern “Jiving at the Crossroads“ und “Lapsed Agnostic“ - macht seine Beiträge auch außerhalb Irlands interessant.
  • Bernhard Scholz, Vorsitzender des italienischen Verbandes Compagnia delle Opere, einer Vereinigung von etwa 35000 klein- und mittelständischen Unternehmen und gemeinnützigen Organisationen in Italien. Er ist Unternehmensberater und seit 2006 Leiter einer Akademie für Führungskräfte kleiner und mittelgroßer Unternehmen der „Stiftung für die Subsidiarität“. Bernhard Scholz hat sich in zahlreichen öffentlichen Beiträgen mit der aktuellen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung Italiens und Europas auseinandergesetzt.

Veranstalter:
Comunione e Liberazione/Gemeinschaft und Befreiung: ist eine kirchliche Bewegung, deren Hauptanliegen eine christliche Erziehung ihrer Anhänger ist, die zum Mitwirken an der Mission der Kirche in allen Bereichen der heutigen Gesellschaft ermutigt. CL entstand 1954 in Italien, als der italienische Priester Luigi Giussani (1922-2005) am humanistischen Berchet-Gymnasium in Mailand eine Gruppe von Schülern um sich scharte, die die Bedeutung des christlichen Glaubens für ihr Leben tiefer verstehen wollten. Comunione e Liberazione ist heute in über 80 Ländern weltweit präsent. Mehr unter: http://de.clonline.org/

Rhein-Meeting e.V.: Der Verein wurde gegründet von einer Gruppe von Freunden, die sich zusammengetan haben, um das Rhein-Meeting zu tragen. Trotz unterschiedlicher Interessen und Hintergründe verbindet uns der Wunsch, die Wirklichkeit, in der wir leben, besser kennenzulernen, zu verstehen und mit anderen Menschen zu teilen. Unsere Veranstaltungen sind daher für jeden offen. Wir freuen uns über die Mitarbeit und die Kooperation privater Personen und Institutionen, die diese kulturelle Arbeit mittragen wollen. Mehr unter: http://www.rhein-meeting.org.

Kulturinitiative e.V.: Ziel des katholischen Vereins „Kulturinitiative e.V.“ ist die Förderung und Ausbreitung einer christlichen Kultur, die Förderung christlicher Wissenschaft und Forschung, Bildung und Erziehung, Kunst und Kultur, sowie die Förderung der Völkerverständigung und der Jugend. Mehr unter: http://www.die-kulturinitiative.de

V.i.S.d.P. Dr. Gianluca Carlin
Regenboldstr. 4
50765 Köln
g.carlin@rhein-meeting.org
0177-3376618

Pressekontakt

presse@rhein-meeting.org

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